Seeländer Linsen

Die grünen Linsen bauen wir auf unserem Bauernhof mit integrierter Produktion im Berner

Seeland seit 2013 an. Beim Anbau der Linsen haben wir in den Jahren 2013 bis 2016 auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Hilfsmitteln verzichtet. 2017 haben wir ausnahmsweise minimal solche Hilfsmittel eingesetzt.

Für 2018 ist geplant, die Linsen wieder ohne Hilfsmittel anzubauen.

Linsen gehören zu den Hülsenfrüchten. Diese zählen zu den ältesten und bedeutendsten Kulturpflanzen. Dies ist ein Grund, dass die UNO das Jahr 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt hat, denn so sollen die Vorteile von Linsen & Co betont werden: Linsen machen satt und lassen sich prima lagern. Den Körper versorgen sie unter anderem mit hochwertigem Eiweiss, Eisen und Ballaststoffen. 

Linsen eignen sich hervorragend für Gerichte aller Art wie zum Beispiel Eintopf, Salat, Suppe, Beilagen, Linsenburger: Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Linsen können auch ideal mit verschiedenen Fleischarten kombiniert werden.  

Bei weiteren Fragen zum Anbau oder

zur Zubereitung zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

 

 An dieser Stelle möchten wir auch allen danken, die uns unterstützen!

 

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Im Jahr 2013 haben wir das erste Mal Linsen angebaut. Obwohl früher in der Schweiz wohl auch Linsen angebaut wurden, ist die Kultur mit dem dazugehörenden Wissen in Vergessenheit geraten. Im Frühling habe ich eine kleine Fläche mit der Sorte "Anicia“ gesät. Unkraut habe ich mechanisch bekämpft: Das Beikraut wurde zwei Mal mechanisch mit dem Striegel bearbeitet. Später wurden die Ackerkratzdisteln von Hand entfernt. Fungizide und Insektizide sind beim Anbau dieser Kultur auch nicht nötig. Anders als z.B. beim Weizen, können Linsen als Leguminosen den Pflanzennährstoff Stickstoff mit Hilfe der Knöllchenbakterien selber produzieren, was auch Düngung unnötig macht. Deshalb eignen sich Linsen hervorragend für einen Anbau ohne den Einsatz chemischer und synthetischer Hilfsmittel. Eine grosse Herausforderung stellte die Reinigung der Linsen dar. In einem ersten Versuch durch die zuvorkommende Landi, konnten die Linsen nur minimal gereinigt werden und es gelangten einige harmlose Weizenkörner in die Linsen. Nach langem suchen konnte eine Firma gefunden werden, welche die Linsen mit einem sehr aufwändigen Verfahren durch optische Sensoren ausserordentlich gut reinigen konnte. Nur vereinzelt können Weizenkörner nicht aussortiert werden.

 

 

Linsenpflanze im Juni 2105

Wer mehr über Linsen erfahren möchte, klicke auf folgenden Link: 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Linse_(Botanik)

 

Interessantes über den Anbau unserer Linsen:

Linsenfeld am 19. April 2016, 15 Tage nach der Saat

Linsenernte Juli 2015

11. April 2014: Die Linsensamen werden gemeinsam mit den Samen von Weizen  gesät. Der Weizen wird beigemischt, um das Unkraut zu unterdrücken. Zudem erhalten die Linsen durch den Weizen in ihrem Wachstum Halt, so fallen sie nicht auf den Boden.  Die Linsen konnten bei idealen Bedingungen gesät werden. Das Feld wurde zuvor von grösseren Steinen befreit. Nach der Saat wird das Feld gewalzt und danach werden nochmals Steine aufgelesen. Dies, weil die Ernte mit dem Mähdrescher sehr nahe dem Boden entlang geschieht.

22. April 2014: Das Feld mit den frisch aufgelaufenen Planzen wird gestriegelt. Damit wird das Unkraut mechanisch bekämpft.

18. Juni 2014: Die Pflanzen beginnen zu blühen

So sehen die Linsenpflanzen aus

2. August: Ernte der Linsen: Die Ernte geschieht mit einem Mähdrescher. Noch am gleichen Tag wurde der Erntewagen an eine Trocknungsanlage angeschlossen. Die Reinigung und Verpackung konnte bei der Schweizerischen Schälmühle Zwicky AG in Müllheim-Wigoltingen im Kanton Thurgau vorgenommen werden. Die Firma ist auf Hülsenfrüchte spezialisiert. Dort wurden die Linsen mit optischen Sensoren von Fremdkörpern befreit und kontrolliert.

Ende Oktober 2014: Die Ernte 2014 ist bereit zum Verkauf.